Auf Wiedersehen Benziner, hallo Elektrischer

Seit einigen Monaten haben wir unseren VW Golf durch den Opel Ampera-e ersetzt. Wir wollten einfach mal ausprobieren, wie es ist, elektrisch statt mit Benzin zu fahren. Und womit der Elektrische mein Herz erobert hat (nein, das Design ist es nicht): sein geräuschlose Gleiten. Und jetzt im Winter das Vorheizen per App. Und natürlich das Fehlen des Benzin Tankens. Natürlich ist elektrisch fahren nicht vollständig umweltfreundlich. Doch wir schonen die fossilen Ressourcen. Und fördern die Innovation.

Wer mehr über die Erfahrungen des Elektrisch-Fahrens wissen will, ist hier gut bedient: https://www.elektroautomobilitaet.com

Von Akku-Grössen, Reichweiten im Sommer/im Winter, Ladezeiten etc. ist hier alles mal notiert und erläutert. Auf Facebook: https://www.facebook.com/Elektroautomobilitaet/ – mit einem Like bleibst du up to date.

 

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Peace. Out.

Creative concept pages of book Stunning poppy field landscape unDieses Jahr hat viele Veränderungen gebracht. Ein Teacher Training in Bali gestartet (und jetzt schon beim zweiten). Die komplette Neuausrichtung einer Kung Fu Schule aus dem Boden gestampft und dabei noch gewachsen – check. Eine Ausbildung zur Gesprächstherapeutin und eine weitere zum Integral Coach absolviert (im Dezember fertig). Mein Hirn liebevoll und mit Freude gechallenged – und mit Ideen belohnt worden.

Die Coaching-Ausbildung sowie die Arbeit mit Joe Dispenza waren dabei auf meinem Weg dieses Jahr elementar und richtungsweisend. Ich schätze die Bücher von Joe Dispenza, weil er in meinen Augen die traditionellen Lehren mit der modernen Neurowissenschaft zusammenbringt. Ich habe viel mehr friedvolle Momente in meinem Leben. Und dieser Frieden bringt viele Vorteile.

1. Du erkennst die Vorzüge deiner Freunde klarer und schätzt sie umso mehr.
2. Du erträgst die Menschen, die du ein deiner Nähe zulassen musst, gelassener. Viel weniger bis gar keine emotionalen Reaktionen. Und die Emotion bleibt viel kürzer.
3. Dich interessierst dich nicht mehr für die „Konkurrenz“, egal in welcher Form. Die Konkurrenz in Geschäft, privat (Eifersucht), bei deinem Business etc. – einerseits hast du mehr Verständnis für die Menschen, andererseits berührt dich das gar nicht mehr. Du verschwendest keine Zeit, Gedanken und Energie mehr darauf.
4. Weil die Emotionen nun nicht mehr so viel Energie von dir wegfressen, ist viel mehr Energie für dich und deine Vision zur freien Verfügung.

Und da ich zu jenen Menschen gehöre, die Risiken gerne eingehen (Challenge accepted! statt Oh no, a challenge!), beschäftige ich gerne mein Hirn mit Herausforderungen, die absurd wirken. Stelle dem Hirn eine Vision zur Verfügung, bei der es zuerst „Holy shit!“ murmelt – und zwei Sekunden später „Challenge accepted!“ schreit. Und ich bin überrascht, zu was wir Menschen fähig sind, wenn wir absolut bereit dazu sind. Mein Hirn hat zumindest schon ein paar echt coole Sachen produziert – und ich freue mich, bald mit denen zu starten. Mein bisher wildes Potpourri an Ausbildungen und Erfahrungen schmelzen nun zusammen und ergeben ein einzigartiges Mosaik.

Lass dich von niemandem kleinreden – auch nicht von dir selber. Hör auf, nach Entschuldigungen zu suchen. Tu es einfach. Challenge yourself. Und hol dir ein Team, mit dem du harmonierst und dich trägt. Dann kannst du viel mehr erreichen.

Ich für meinen Fall, habe das BESTE Team hinter mir, das man sich wünschen kann. Intelligente, verlässliche, loyale Herzmenschen mit ihren Fähigkeiten, die mich stützen und pushen und – das wichtigste – einfach eines tun: An mich glauben. DANKE! ❤

(Selbst-)Disziplin vs. Spass

Das Wort (Selbst-)Disziplin steht für mich – auf den ersten Blick – im Widerspruch mit Spass. Disziplin bedeutet für mich etwas zu unterdrücken, was meist einer Neigung entspricht. Und das findet mein Ego zuerst mal sehr unspassig. Mein Ego will sich ausdrücken: Brüllen, wenn es wütend ist. Schlagen, wenn ihm jemand weh tut. Alkohol trinken, wenn es will. Essen was und wann es will. Faul rumliegen statt Sport treiben. Ausschlafen/auf der Couch rumgammeln statt ins Studio gehen. Liegen bleiben statt etwas erledigen. Und ganz vieles mehr.

„Disziplin“ heisst für das Ego also all die Dinge nicht tun, die ihm eine Erleichterung oder Spass bringen. Also finde ich das Wort aus dem Bauch heraus doof.

Dem ist aber eigentlich nicht so. Wenn man tiefer blickt, ist das Gegenteil der Fall.

Wenn wir etwas finden, das uns wirklich wichtig ist, dann wenden wir Energie auf, um es weiter auszuführen. Sogar besser darin zu werden. Dann räumen wir Hindernisse aus dem Weg, um darin weiter zu kommen. Ob das nun ein spezifisches Ziel im Job oder im Sport ist. Oder ein (gedankliches/emotionales) Muster, das wir nicht mehr haben möchten. Oder ein Projekt, das wir entwickeln möchten.

Eine Sache scheint uns so wichtig, dass wir dies weiter verfolgen möchten – ein Herzenswunsch. Aus dieser Zielgerichtetheit entspringt dann die Selbstdisziplin, die uns nicht ganz so anstrengend erscheint. Die Selbstdisziplin, die uns die kleinen Ausreden – die uns kurzfristig Spass versprechen – als Ablenkung von unserem grossen Ziel enttarnt. Diese Selbstdisziplin bringt uns dazu, die Ablenkungen zur Seite zu schieben und weiterzumachen in der Verfolgung des grossen Zieles.

So gesehen, ist Disziplin kein Widerspruch zu Spass. Sondern: „das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen“. Das Ziel ist das dabei der grosse „Spass“ – und einfach wichtiger als die kleinen Ablenkungen.

Genau diese Selbstdisziplin ist es, die eine Aussage (sinngemäss) im Yoga so prägnant erwähnt: Egal wie dein Tag war, egal wie du dich fühlst: Du erscheinst auf der Matte. 

Diese Disziplin ist nicht nur im Yoga vorzufinden, sondern überall (Yoga ist einfach sehr populär heute). Ich als Kampfkünstlerin (praktiziere seit 25 Jahren Kung Fu) erfahre dieselbe Druchhaltefähigkeit, Selbstmotivation und Selbstregulierung auch in der Kampfkunst. Egal wie dein Tag war, egal wie du dich fühlst: Du erscheinst dein Training. Angepasst auf deine persönlichen Voraussetzungen trainierst du dann. Aber du trainierst. Weil dein Ziel wichtiger ist als die Ablenkung.

Und diese Selbstdisziplin, welche du durch das Kung Fu Training lernst, kannst du dann nach einiger Zeit auch in deinen Alltag integrieren. Das ist der Moment, wo du nicht Kung Fu trainierst, sondern Kung Fu lebst. Und dies ganz ohne chinesische Gewänder. 😉